Ablenkung vom Wesentlichen

Die Ablenkung vom Wesentlichen sorgt dafür, daß es hier auf meinem Blog ruhiger geworden ist. Zunächst wollte ich mir nur eine kleine Auszeit nehmen und den Frühling für die Natur und die Fotografie nutzen. In der ersten Zeit ist mir das auch noch gelungen. Aber schon mehrere Wochen darauf wurde Unwesentliches wichtiger und die Ablenkung vom Wesentlichen nahm seinen Lauf.

Warum die Ablenkung vom Wesentlichen dich an einem glücklichen Leben hindert

Pläne haben und Ziele verwirklichen zu wollen, ist eine Sache. Die Umsetzung der Pläne und die Erreichung der Ziele eine andere. In den letzen Wochen habe ich mich ablenken lassen und meine Zeit mit Tätigkeiten ausgefüllt, die mich nicht wirklich in meinen Vorhaben weiter gebracht haben. Einige davon waren von mir selbst ausgesucht, andere Tätigkeiten wurden mir von anderen Menschen aufgeredet. Im Endeffekt habe ich dadurch nur Zeit und Energie verloren.

Vor allem vernichtet man durch die Ablenkungen Zeit. Zeit, die wesentlich effektiver für das eigene Leben eingesetzt werden kann. Oftmals verzetteln wir uns dann in die kleinen Dinge und merken darüber nicht, wie an anderer Stelle die Herausforderungen heranwachsen. Plötzlich bleiben Erledigungen auf der Strecke. Bildlich gesehen „türmt sich dann der Abwasch in der Spüle und wir selbst liegen lieber auf dem Sofa und schauen Fernsehen.“ Unser Lebensfluss staut sich auf und die vielen kleinen liegengebliebenen Herausforderungen hindern uns am Glücklichsein.

Gute und schlechte Ablenkungen

Meistens sorgt die Ablenkung vom Wesentlichen bei mir dafür, daß ich unzufrieden bin. Doch Ablenkungen müssen nicht persè schlecht sein. Es passiert häufig auch, daß durch diese Ablenkung neue Ideen entstehen und neue Kreativität freigesetzt wird. Ein Blick abseits der ausgetretenen Pfade bringt durchaus neue Energien und neue Blickwinkel. Deswegen möchte ich die Ablenkung vom Wesentlichen auch nicht gänzlich verteufeln. Es kommt – wie immer – darauf an, was man daraus macht. Gute Ablenkungen sorgen dafür, daß der Fluss des Lebens und der Ideen nicht ins Stocken gerät. Nicht von ungefähr kommt der Spruch Reisen bildet. Denn auf Reisen erhält der Reisende eine andere Blickweise auf die Dinge, die er zu Hause sonst immer nur aus einer Perspektive sieht.

Gewöhnlich jedoch schleicht sich die Ablenkung still und heimlich in das Leben ein. Sobald man nicht aufpasst, übernimmt sie dann die Regie des Lebens. Passt man in diesen Momenten nicht auf, können diese kleinen Ablenkungen zu Gewohnheiten werden. Diese Gewohnheiten wieder loszuwerden, ist dann noch schwieriger und zeitaufwendiger. Aber letztendlich sind diese kleinen Ablenkungen und Gewohnheiten diejenigen Tatsachen, welche uns am Erreichen unserer Ziele und damit an einem glücklichen Leben hindern.

Hausmittel gegen Ablenkungen

Manchmal muss man sich in solchen Momenten einen Ruck geben. Dann hilft es eigentlich nur noch, sich, selbst wie einstweilen Baron Münchhausen an den Haaren aus den Sumpf zu ziehen. Am besten ist es natürlich, die kleinen Ablenkungen nicht erst zu den guten Gewohnheiten werden zu lassen. Ein Allheilmittel gegen Ablenkungen existiert wahrscheinlich nicht. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur folgende Mittel empfehlen:

  1. Gib dir einen Ruck und steh auf, wenn du merkst, daß die Ablenkungen dein Leben bestimmen.
  2. Geh an die Sonne und in die Natur. Die Sonne hilft gegen dunkle Gedanken und die Natur inspiriert und gibt Kraft.
  3. Sag laut und deutlich NEIN zu Leuten und Dinge, die dich nur ablenken.
  4. Trenne dich notfalls von den Leuten und Dingen aus Punkt 3.
  5. Sorge für gute Ablenkungen, die dir neuen Input geben.

Welche Mittel helfen dir gegen unerwünschte Ablenkungen? Wie gehst du mit deinen Ablenkungen um? Hindern dich deine Ablenkungen überhaupt am Erreichen deiner Ziele und der Erfüllung deiner Träume?

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