7 Tipps mit Geld zu wirtschaften

Schnell und unverhofft kann es passieren, man möchte etwas bezahlen und kann es nicht.  Wie gehen wir heute mit unserem Geld um? Hier sind von mir 7 Tipps mit Geld zu wirtschaften.

Schnell und unverhofft kann es passieren, man möchte etwas bezahlen und kann es nicht. Nicht immer ist man an dieser Situation selbst schuld.  Am letzten Freitag gab es eine EDV-Störung bei der Deutschen Bank.

„Bei der Deutschen Bank gibt es ein Darstellungsproblem im Online-Banking. Dadurch werden teilweise Einzahlungen und Abbuchungen doppelt gezeigt oder nicht abgebildet“, teilte die Bank mit. „Keine dieser doppelt dargestellten Zahlungen ist tatsächlich erfolgt.“ Derzeit sieht es für Kunden so aus, als seien Buchungen, die am 1. Juni ausgeführt wurden, am 2. Juni noch einmal erfolgt. Zumindest virtuell sind manche der Konten dadurch ins Minus gerutscht, so dass betroffene Kunden wegen vermeintlicher Ausschöpfung des Dispo-Limits am Geldautomat kein Bargeld mehr bekommen.

Nun stelle man sich folgende Situation vor: Wochenendeinkauf für die Familie, man steht an der Kasse und will mit Karte zahlen. Aufgrund der Fehlbuchungen ist das Konto aber nicht gedeckt und somit auch keine Zahlung mehr möglich. Schon das erste Mal Grund einen roten Kopf zu bekommen, weil hinter einem ja noch andere in der Schlange warten und „mein“ Problem mitbekommen haben. Vertrackte Situation. Also den Einkauf stehen lassen und schnell zum Geldautomaten. Dort das gleiche Spiel, kein Geld! Und nun? So oder so  ähnlich ist das bestimmt schon einmal jedem passiert. Ich nehme mich in diesen Fall auch gar nicht aus. Auch ich hatte Zeiten, in denen der finanzielle Rahmen eher eng war.

Aber hier können wir vorsorgen, mit ganz einfachen Tricks, wie sie unsere Großeltern und Eltern sicher auch schon kannten. Eben richtig mit Geld wirtschaften!

Hinzu kommt noch, das Volkswirte und Zentralbanken das Bargeld generell abschaffen wollen. Viele vergessen oder mißachten dabei, das „Bargeld einer der letzten Garanten für die ökonomische Freiheit von Bürgerinnen und Bürgern“ ist. Bei einer Abschaffung des Bargeldes oder auch nur die Einführung einer Bargeldobergrenze würden wir als Menschen unweigerlich zu „Geiseln der Banken“ gemacht werden.

Solche Ereignisse wie das oben erwähnte kann man vermeiden. Eben, indem man sich auf seine Eltern und Großeltern besinnt: deren bisherige Lebenserfahrung kann auch für uns heute von Nutzen sein. Auf diesen Erfahrungen basierend sind auch meine 7 Tipps mit Geld zu wirtschaften entstanden.

Meine 7 Tipps mit Geld zu wirtschaften

 

Tip 1: Zahle mit Bargeld

Plastikgeld und Buchgeld ist bequem. Man braucht nicht ständig Scheine und Münzen bei sich zu führen. Man kann schnell einmal bezahlen und hat auch keine Probleme mit Wechselgeld. Es ist einfach mit dem Bezahlen! Durch diese Bequemlichkeit aber verliert man leicht den Überblick. Habe ich heute schon 100 Euro ausgegeben oder doch erst 50 Euro? Zudem verdienen Datenkraken und die Anbieter von Plastikgeld kräftig mit an deinem Geld.

Auch ist der Wert des Geldes nicht wirklich fühlbar. Erinnerst du dich? Du hast eine gewisse Zeit deines Lebens für dieses Geld eingetauscht, welches du jetzt für irgendetwas ausgibst. Ich persönlich bevorzuge es, bar zu zahlen. Für mich ist der Effekt: ich gebe reelles Geld für eine reelle Ware oder reelle Dienstleistung.

Tip 2: Führe ein Haushaltsbuch

Meine Oma hatte damals eine großes Buch mit entsprechender Tabellierung. Hier hielt sie jegliche Einnahmen und Ausgaben für den Haushalt fest. So hatte sie immer den Überblick, was sie bereits für den Monat ausgegeben hatte und wieviel Geld noch in der Kasse war. Heute benutzt man Kalkulationsprogramme, spezielle Software oder Apps für diese Zwecke. Auch ich führe seit Jahren so schon Buch über meine gesamten Einnahmen und Ausgaben. Dadurch wird auch die Ausgabenstruktur sichtbar. Wieviel Euro meines zur Verfügung stehenden Einkommens gebe ich für Wohnen, Lebensmittel oder Kleidung aus? Dementsprechend kann ich mir auch Budgets erstellen.

Tip 3: Lege dir eine Bargeldreserve zu

Aus dem Haushaltsbuch und aus den von mir erstellten Budgets weiß ich, wieviel Geld mir für den Monat zum Beispiel für Lebensmittel oder andere wichtigen Ausgaben zur Verfügung stehen. Ich halte es so, daß ich von meinem Haushaltsbudget monatlich gleich einen Teil als Bargeldreserve abhebe. Diese Reserve hat mich auch vor einem roten Kopf an der Kasse wie in der oben geschilderten Situation bewahrt. Du musst nicht dein ganzes Budget als Bargeld zu Hause haben, aber ein Teil hilft dir schon über Engpässe hinweg.

Tip 4: Schau dir deine Ausgabenstruktur an

Schau dir dein Haushaltsbuch an und vor allem schau dir an, wofür du dein Geld ausgibst. Gerade Versicherungen, Handys oder Abos schafft man sich irgendwann einmal an und zahlt dann dafür monatlich seine Beiträge und Verbrauchsgebühren. Hinterfrage aber, ob du das einmal angeschaffte auch wirklich brauchst und nutzt! Wenn nicht, sofort kündigen. Deine für das Geld eingetauschte Lebenszeit ist zu wertvoll, als sie dafür zu vergeuden. Hinterfrage auch, ob es sinnvoll ist, wenn du dein halbes monatliches Einkommen für eine Wohnung, für dein Auto oder für Kleidung ausgibst. Es ist immer einfacher, Geld nicht auszugeben als zusätzliches Geld einzunehmen.

Tip 5: Lege dir etwas auf die „Hohe Kante“

„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!“ diese alte Volksweisheit ist auch heute noch aktuell. Sicher, auf dem Girokonto, dem Tagesgeldkonto oder dem guten, altem Sparbuch bekommt man heute nichts mehr für sein Geld. Im Gegenteil, durch Negativzinsen, Bankgebühren etc. schmilzt das Sparguthaben zusammen. Aber es gibt auch noch gute und ertragreiche Anlagen. Eine davon ist, daß man seine Schulden zurückzahlt. Sich Geld über einen Kredit zu leihen, ist momentan billig wie nie. Auch die Gehälter und Löhne steigen in Deutschland wieder nach Jahren. Also, weg mit den Schulden und möglichst keine neuen aufnehmen. Wer seine Schulden beizeiten abträgt, hat später mehr Geldreserven über, auch wenn er nicht mehr über die aktuellen Einnahmen verfügt.

Tip 6: Investiere in Qualität anstatt in Quantität

„Wer billig kauft, kauft öfters“ auch so eine Volksweisheit. Am erschreckendsten ist der Trend zu billiger Ware aktuell im Bereich der Kleidung zu sehen. Billig-Ketten machen mit Billig-Klamotten einen wachsenden Umsatz. Mittlerweile sind die dort angebotenen Teile so billig, daß sich ein Waschen gar nicht mehr lohnt. Also ab damit in die Mülltonne und etwas neues gekauft. Schon steckst du im Konsumsumpf. Daß für diese billige Kleidung aber zwangsläufig jemand anderes bezahlen muss, interessiert die große Masse nicht wirklich. Man kann ebenso aber auch den Bereich der Lebensmittel betrachten. Hier dasselbe Spiel! Für billige Ware müssen aber immer andere zahlen – die Qualität der Ware, die Produktionsarbeiter, die Lieferanten, die Natur, die Tiere aus der Massentierhaltung oder die Kassiererin an der Kasse (die Liste lässt sich beliebig fortsetzten und abwandeln).

Tip 7: Überlege dir jeden Kauf

Gar kein Geld auszugeben, ist vielleicht erstrebenswert. Aber vielfach ist es nicht durchführbar. Jeder hat einen gewissen Bedarf an Geld, den er zur Deckung seiner Bedürfnisse benötigt. Es sei denn, man macht alles selbst oder betreibt Tauschhandel. (Das man ohne Geld leben kann, bezweifle ich nicht. Das ist aber momentan nicht mein Thema.) Solltest du nicht die Möglichkeit haben auf deiner Einnahmenseite unbegrenzt Einnahmen zu generieren, so musst du deine Ausgaben begrenzen. Es ist leichter, Geld zu sparen als zum Beispiel ein höheres Gehalt zu verhandeln. Deshalb überlege dir jede Anschaffung und jede Ausgabe. Viele Dinge, die du denkst zu brauchen, kann man sich ausleihen, tauschen oder es gibt einen anderweitigen Ersatz dafür.

Das waren in Kürze meine 7 Tipps mit Geld zu wirtschaften. Diese Maßstäbe habe ich mir im Laufe meines bisherigen Lebens angewöhnt. Meine Erfahrung zeigt mir, daß ich mit diesen 7 Tipps mit Geld zu wirtschaften sehr gut klarkomme. Wie wirtschaftest du mit deinem Geld? Welche Tipps hast du, um mit Geld vernünftig umzugehen?

Hallo, ich bin Torsten. Das Leben machte mich zum Optimisten mit Lebenserfahrung, Abenteurer, Naturschützer, Forstarbeiter, Logistiker, Journalist, Eurovisionär, Sammler, Schriftsteller, Künstler …

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