7 Punkte Motivation oder was hilft mir beim Tagesablauf?

Von einigen Lesern und auch von Freunden wurde ich schon des öfteren gefragt, wie ich soviele Dinge und Beschäftigungen ohne Frust nebeneinander unter einen Hut bringen kann. Vorweg gesagt: mein Tag hat auch nur 24 Stunden!

Aber die normale Arbeit, der Haushalt und der Garten, die Modelleisenbahn, unterwegs in der Natur zu sein und zu fotografieren, die Sammlung meiner Plahotiere, Fitnessstudio, Freunde … artet dies nicht zwangsläufig in Stress aus?

Deshalb möchte ich einmal in sieben Punkten darstellen, wie ich es schaffe, meine diversen Hobbies in meinen Tagesablauf zu integrieren – quasi zur Motivation.

Punkt 1: Tue alles, was du tust mit Spaß an der Sache – das ist wohl der wesentlichste Punkt. Wenn ich an etwas keine Freude habe, macht es mir keinen Spass und das Ergebnis wird nicht gut. Wenn ich zu etwas gerade keine Lust habe, lasse ich es lieber. Solange, bis ich wieder Lust verspüre.

Punkt 2: Versuche nicht, vollkommen zu sein – Ich selbst setze an mich und mein Tun schon hohe Maßstäbe. Das dies nicht immer leicht ist, ist mir bewußt. Auch kann ich gleiches nicht von anderen erwarten – jeder besitzt andere Maßstäbe. Aber ich will mit dem Ergebniss meiner Arbeit zufrieden sein – gemessen an den Maßstäben, welche ich mir setze. Sicherlich gibt es immer jemanden, der es besser kann.

Punkt 3: Lass dich nicht hetzen – Termindruck und Eile sind schlimme Feinde. Wenn ich mir vornehme, irgend etwas bis zum Zeitpunkt X fertig zu haben, entsteht Stress und dieser Stress sorgt zwangsläufig dafür, dass ich nicht das von mir gewünschte Ergebnis bekomme.

Punkt 4: Du brauchst nicht das teuerste Equipment – Sicherlich ist es toll, wenn man als Tierfotograf ein Teleobjektiv von 600 mm und mehr Brennweite hat. Jedoch sind solche Objektive meiner Meinung nach sehr teuer und rechnen sich für den Hobbiebereich nicht. Viel spannender finde ich es, wenn man mit einem Standardequipment gute Aufnahmen macht und quasi das gleiche Ergebnis erreicht wie ein professioneller Naturfotograf. Und meistens ist die Entstehungsgeschichte dieses Fotos oftmals spannender als die Hochglanzproduktionen.

Punkt 5: Sei ehrlich – Du hast schöne Aufnahmen aus dem Zoo? Freu dich darüber und zeige sie auch anderen, verkaufe diese jedoch nicht als Wildlifeabenteuer. Keine Zeit oder keine Lust – sei ehrlich dir gegenüber und gebe anderen keine Zusage. Wem hilft es falsche Versprechungen zu machen oder sich mit fremden Federn zu schmücken?

Punkt 6: Lerne von anderen – Viele Menschen können vieles besser als du und ich. Schau dir ihre Ergebnisse an, höre dir ihre Geschichten an und hinterfrage ihr Tun – ich selbst lerne immer gern und viel aus solcherart Gesprächen und das ein oder andere kannst du gewiss für deine eigenen Zwecke einsetzen.

Punkt 7: Lobe dich selbst – Gerade auch im Arbeitsleben bekommt man viel zu wenig Lob für seine Arbeit. Viel eher wird allzuoft nach einem Schuldigen gesucht und in langen Meetings vieles wegdiskutiert. Man braucht sich seine Ergebnisse nicht schlecht reden zu lassen. Lobt dich keiner – lob dich selbst! Öffne mit Freunden eine Flasche Sekt, zeige ihnen deine Ergebnisse und erkläre, warum du darauf stolz bist. Fordere von deinen Freunden und der Familie Lob ein – auch dazu hat man diese!

Das sind die sieben hauptsächlichsten Punkte, welche mir helfen, mich jedesmal neu zu begeistern. Sicherlich wird jeder selbst für sich andere Punkte finden. Aber das ist auch gut so. Die Hauptsache ist, dass man mit dem, was man tut, Spass hat.

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