2 Jahre Nationaler Geopark in Waldesruh

Bereits 2 Jahre gibt es das Gebiet des Nationaler Geopark in Waldesruh. Grund genug für die Waldesruher heute dieses Stückchen ihrer Heimat in den allgemeinen Fokus zu stellen.

„Wir waren stolz darauf, als wir die Information über diese Auszeichnung erhalten haben“, erklärt Fräulein Krause sichtlich noch bewegt. „Dieses Prädikat ist die Auszeichung eines verantwortungsvollen Handelns gegenüber unser Natur und unserer Kultur“.

Zwar ist der Nationaler Geopark an sich keine besondere Touristenattraktion in Waldesruh. Die Besucher kommen in das beschauliche Örtchen vorwiegend wegen des Nationalparkes Waldesruher Höhenzüge. Jedoch werden die Bestandteile des Geoparkes auch im Rahmen der Führungen der Nationalparkverwaltung der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Auch viele Fossiliensammler verzeichnet der Ort bereits seit der Bekanntgabe des Schutzstatus. Nachdem ein Sammler hier sogar Dinosaurierspuren freigelegt hat, wächst das Interesse noch einmal.

Als Bestandteile des Geoparks „Waldesruher Höhen“ zählen die Felswand am Hirschkopf, der Hirschkopf selbst, die Felswand im Hagental, der alte offen gelassene Steinbruch und die Drachenglashöhle.

„Neben der Drachenglashöhle schauen sich die Besucher besonders gern die Dinospuren an!“ erklärte das Fräulein Krause gegenüber dem Waldesruher Tagesboten. „Für den heutigen Jahrestag des Geoparkes bietet die Tourismusinformation in Zusammenarbeite mit dem Nationalpark stündlich interessante Führungen zu den Orten des Geoparks an.“

Treffpunkt für die Führungen ist jeweils das Besucherzentrum an der Drachenglashöhle. Von hier beginnen zu jeder vollen Stunde ab 9 Uhr bis zum Abend um 18 Uhr die Führungen. Abends ab 20 Uhr findet in der Unteren Rathaushalle ein Mutimediavortrag über den Geopark statt. Sehenswert ist ebenfalls die Ausstellung über die Entstehungsgeschichte der Waldesruher Gegend im Nationalparkhaus, welche sich auch mit dem Nationaler Geopark beschäftigt.

Edgar Ente ist ein Kind aus Waldesruh. Er interessiert sich sehr für die Natur und die Entwicklung seiner Heimat. Als Reporter hat er großen Anteil daran, dass der Ort Waldesruh quasi von der Öffentlichkeit „wieder entdeckt“ wurde und berichtet vornehmlich vom Leben aus diesem Ort.

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